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Dies ist die Seite der GRÜNEN Bad Wildungen. Informieren Sie sich über unsere ehrenamtliche Arbeit in Bad Wildungen.
Statements
"Die StaVo will kein Grün" Anträge in der Stadtverordnetenversammlung die sich mit "Grünen" Themen beschäftigen werden zumeist mit den Worten abgelehnt, dass diese zu einer Überregulierung beitragen und man die Bürger nicht mit überbordenden Umweltthemen belasten sollte.


  1. Anträge wie "Blühstreifen an Ackerrändern" oder "Auf 50% der Vorgartenfläche bei neuen Bebauungsplänen keine Stein/Schotterflächen" oder der Antrag zur Initiierung eines "Wettbewerb wer die schönsten Vorgärten hat" mit Hilfe und Jury durch entsprechende Gewerbebetriebe wurden genauso abgewiesen wie andere Anträge die den Bürgern und der Stadt einen "Nutzen" hätten einbringen können. Zu nennen wären da: "Erhalt der Zisternensatzung" oder "Förderung für Regenrückhalte Einrichtungen wie z.B. Regenfässer auch für Mieter". Es gibt Fraktionen die das Spülen des Kanalsystems mit Klärwasser thematisieren, doch das grundlegende Problem der zu befürchtenden Wasserknappheit bei weiteren Hitzesommern ignorieren.
  2. Wasserspeicher im öffentlichen wie aber auch im privaten Bereich dienen zur teilweisen Überbrückung von Trockenzeiten und vor allem zum Einsparen von dem Lebensmittel TRINKWASSER.  Auch bei der Gestaltung, Umsetzung und Änderungen von Bebauungsplänen werden GRÜNE Themen eher abgewiesen. Selbst wenn die entsprechenden übergeordneten Dienststellen, also Obere (Regierungspräsidium) oder Untere (Landkreis) Naturschutzbehörden z.B. Kompensationsmaßnahmen für einen Flächeneingriff einfordern, finden sich Maßnahmen wie Ersatzbepflanzungen und dergleichen eher wenig. Meist damit begründet, dass im Baugesetzbuch nach §§ 13a, § 2a die Erstellung eines Umweltberichtes entbehrlich ist.
  3. Selektive Verbesserungen oder Erhalt von wichtigen Raumordnerischen Maßnahmen (Erhalt von Hecken oder Bäumen) finden untergeordnet zwar statt, oder werden im Bebauungsplan angeregt, aber eben nicht bindend vorgeschrieben. So kommt es dann, dass Bürger diese Freiheit zur Gestaltung Ihrer Vorgärten klimaschädliche Schotter oder Steingärten anlegen. Die Wirkung auf das Mikroklima in der Stadt durch diese Art Gartengestaltung ist bekannt, auch was die Auswirkungen auf Tier und Insektenwelt angeht.
  4. Thema Mobilität: Die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität muss dringend ausgebaut werden. Wir fordern daher ständig den Ausbau im öffentlichen  Bereich der Stadt Bad Wildungen. Bei der Umgestaltung des städtischen Bauhofs müssen neben Ladestationen bei weiterem Erwerb städtischer E-PKW und LKW auch an die Möglichkeit von Wasserstofftankstellen gedacht werden. Bad Wildungen hat den Slogan "Bad Wildungen-Natürlich gut" aber es gilt noch viel zu tun, wenn es von "Gut" zu "Sehr Gut" kommen will. Darum GRÜNE wählen - wir stehen für saubere Luft, sauberes Wasser und nachhaltiges Wirtschaften.
  5. "Dezentrale Energieversorgung" oder “Ohne Energiewende kein Klimaschutz”. Spätestens nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima war den Bürgern und den politischen Entscheidern klar, dass es ein weiter mit AKW nicht mehr geben kann. Spätestens seit klar ist, dass der menschengemachte Klimawandel nur begrenzt werden kann, wenn das Verbrennen von fossilen Energieträgern (Kohle, Gas, Erdöl) drastisch zurückgefahren wird, dürfte jedem klar sein dass andere Energieträger wie z.B. erneuerbare, emissionsfreie  Energieformen das Mittel zur Gewährleistung der Deckung des Energiebedarf sein muss.

    Die Bürger beteiligen mit Energie-Bürgergenossenschaften

  6. Regenerative Energieträger, wie Wind, Photovoltaik und Wasser sind somit wichtige Stellschrauben, um den Klimawandel zumindest in Grenzen zu halten. Das sogenannte EEG war ein Meilenstein zum Antrieb für diese Energieformen und damals notwendig. Heute müssen die Schritte zum weiteren Ausbau dieser Energieformen andere sein. Die Bürger müssen einen deutlich besseren und attraktiven Zugang zur Beteiligung haben (Bürger-Energie-Genossenschaften) und die Bürger, die über entsprechend geeignete Dachflächen verfügen unterstützt werden auf diesen Dächern PV Anlagen zu installieren.
  7. Der Ausbaudeckel der Bundesregierung ist ein Verhinderungsinstrument und gehört wieder zurückgenommen. Auf kommunaler Ebene sollte der Ausbau mit entsprechenden Fördermöglichkeiten unterstützt werden. Das eigene Dach ist "die dezentrale Energieversorgung" auch mit der Möglichkeit von Speichertechnik.  Klein-Wind-Kraft Anlagen haben bereits heute, je nach Lage eine attraktive Energiebilanz, abgasfrei und sauber. Wir setzen uns für den weiteren Ausbau von "sauberer nachhaltiger Energie" auch in der Kommune ein.

Ohne eine andere Energiepolitik schaffen wir die Klimaschutz-Ziele nicht. Und ohne die Kommunen ist die Energiewende nicht zu schaffen. Dabei gilt es vorauszublicken und ein Energiekonzept für den “Konzern” Stadt zu erstellen. Auf Fragen wie: Wie wird sich der Energiebedarf verändern? Oder müssen wir mehr Strom erzeugen, wenn Öl und Gas wegfallen? Inwiefern ändert sich die Energieversorgung durch ein sich erhitzendes Klima? Die Antworten müssen vor Ort gefunden werden.  Die DAX Notierten “Energieriesen” sind da eher keine Hilfe, weil dezentral eben nicht meint irgendwo ein Kraftwerk zu betreiben, sondern Energie vor Ort zu erzeugen. Und weil in Zukunft immer mehr BürgerInnen die Energieversorgung am besten selbst in die Hände nehmen sollten, ist die Gründung von Energie-Bürgergenossenschaften ein Mittel dezentrale Energiegewinnung voranzutreiben.

Klaus Stützle

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